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Kickoff-Meetings rocken

Wie du an einem erfolgreichen Kickoff-Meeting teilnimmst

Jedes große Projekt fängt mit einem großen Kickoff-Meeting an. Als Designer sollte man deshalb wissen, was alles für ein erfolgreiches Meeting nötig ist. Dazu gehört zum Beispiel wie du dich anziehst, wie du aussiehst, dich verhältst und dich ausdrückst. Heute haben wir ein paar Tipps für junge Designer, wie sie Kickoff-Meetings so richtig rocken können. Wir hoffen, dass auch du sie nützlich finden wirst.

1. Sei vorbereitet

Ein Designer muss sich das Angebot und das kreative Briefing durchlesen und Nachforschungen über den Kunden anstellen. Du musst so wirken, als ob du über das Projekt BESCHEID WEISST. Erzählt ein Kunde einem Verkäufer alles über sein Geschäft und der Designer stellt ihm anschließend die gleichen Fragen nochmal, wird der Kunde wahrscheinlich sauer und bekommt das Gefühl, dass wir intern nicht kommunizieren! So sollte dein Projekt besser nicht anfangen!

2. Erstelle vor dem Meeting eine Liste mit Fragen.

Ob du nun ein Verkaufs-Meeting oder ein Kickoff-Meeting hast – es ist immer leichter daran teilzunehmen, wenn du vorher ein paar Fragen aufgeschrieben hast. Dir auf die Schnelle gute Fragen einfallen zu lassen ist schließlich immer schwer. Hoffentlich fallen dir also ein paar Fragen ein, wenn du deine Nachforschungen anstellst oder das kreative Briefing durchliest. Go Media macht das glücklicherweise schon längere Zeit. Wir haben also ein Textbausteindokument, das voll mit gängigen Fragen ist. Wir müssen folglich nie komplett kalt in ein Meeting gehen, allerdings ist das keine Entschuldigung, keine eignen Nachforschungen anzustellen. Je detaillierter deine Fragen sind, desto mehr zeigst du dem Kunden, dass dir sein Projekt wichtig ist. Diese Fragen werden dir außerdem im Designprozess sehr helfen. Das ist die BESTE GELEGENHEIT, Ideen zu brainstormen und den Kunden genau zu fragen, was ihm eigentlich vorschwebt. Nutze diese Gelegenheit also und mach es RICHTIG – denn es ist wohl vorzuziehen, deine Designs gleich im ersten Anlauf perfekt hinzubekommen, als den Kunden zu enttäuschen und von vorne anfangen zu müssen!

3. Bring ihn dazu dich zu mögen!

Das ist ein SEHR mächtiges Design-Tool. Wusstest du, dass deine Kunden deine Designs mit größerer Wahrscheinlichkeit mögen, wenn sie auch dich mögen? Wie kriegst du einen Kunden also dazu dich sympathisch zu finen? Sei freundlich. Halte nach Gelegenheiten Ausschau, gemeinsame Interessen zu finden und darüber zur reden. Wenn ihr beide gerne angeln geht und das im Meeting angesprochen wird – super… dann redet doch ein wenig übers Angeln! Erzähl einen Witz. Zeig ihm Bilder deiner Kinder… Was auch immer nötig ist – bring den Kunden auf deine Seite!

4. Pass dich der Körpersprache und der Energie deines Kunden an.

Dieser Punkt hat in gewisser Weise auch damit zu tun, deinem Kunden ein angenehmes Gefühl zu geben! Um das zu erreichen, könntest du versuchen dich seiner Persönlichkeit anpassen. Ist dein Kunde eher formell und dreht sich bei ihm alles ums Geschäft, sollte es bei dir auch so sein. Ist dein Kunde entspannt und möchte mit dir lieber erst eine Stunde über seine Kinder reden – dann mach das. Redet er schnell und hat er viel Energie, solltest du auch schnell reden und viel Energie haben.

5. Achte auf deine Körpersprache!

Auch über deine Körpersprache kommunizierst du mit deinem Kunden. Konzentrierst du dich auf ihn oder starrst du einfach nur in der Gegend herum? Kaust du auf deinen Nägeln oder spielst du mit deinen Haaren? Sitzt du bucklig in deinem Stuhl? Setz dich aufrecht hin, sei achtsam und HÖR GENAU ZU. Deine Körpersprache sollte dem Kunden sagen: „Du bist mir wichtig! Ich bin achtsam und höre dir konzentriert zu. DIESES Gespräch bedeutet mir etwas.“

6. Zieh dich angemessen an.

Zeig deinem Kunden, dass er dir wichtig ist und wirf dich fürs Kickoff-Meeting ordentlich in Schale. Das ist eine weitere Möglichkeit deinem Kunden deutlich zu machen, dass du an seinem Projekt interessiert bist.

7. Mach detaillierte Notizen.

Wenn du kein fotografisches Gedächtnis hast, vergisst du mit Sicherheit ein paar Dinge, die du mit deinem Kunden besprochen hast. Selbst handschriftliche Notizen sind nicht verlässlich. Wenn du deine Notizen also lieber per Hand machst, geh nach dem Meeting direkt an deinen Schreibtisch und übertrage sie auf deinen PC.

Vergiss auch nicht, deinem Kunden nach dem Meeting zu danken, dass er sich Zeit für dich genommen hat. Du solltest über eure gesamte Arbeitsbeziehung hinweg immer wieder mit ihm in Kontakt treten und ihm zeigen, dass er dir wichtig ist. Trag diese Tipps also immer bei dir, selbst wenn du gerade kein persönliches Meeting mit deinem Kunden hast.